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Josephiner Neujahrsempfang 2026: Starkes Netzwerk im Zeichen des Josephinergeistes
Der traditionelle Josephiner Neujahrsempfang bildet jedes Jahr den ersten Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Verbandes. Seit vielen Jahren folgen dabei zahlreiche Absolventinnen und Absolventen den Einladungen von Unternehmen, die den Austausch und die Verbundenheit mit den Josephinern aktiv fördern. Dieses Jahr war die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Treffpunkt für den Neujahrsempfang der Josephinergemeinschaft.
Rund 350 Gäste folgten der Einladung von Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer und dem Josephinerkollegen Aufsichtsratspräsidenten Volkmar Angermeier. Es war ein festlicher Rahmen für Begegnung, Austausch und Vernetzung.
Erstmals begrüßte Claudia Zinner, neue Obfrau des Josephiner Absolventenverbandes, die anwesenden Josephinerinnen und Josephiner sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Bildung. Ein besonderer Willkommensgruß galt den Gastgebern Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer und Aufsichtsratsvorsitzendem Volkmar Angermeier, Landeshauptfrau-Stellvertreter von Niederösterreich Stephan Pernkopf, Direktor der Schule Martin Kerschbaumer, der Schülervertretung sowie dem Elternverein. Auch die Obfrau-Stellvertreter im Absolventenverband, Hannes Schabbauer und Andreas Gaisbauer, wurden im Namen aller ehemaligen und aktiven Vorstandsmitglieder begrüßt.
Ein herzliches Willkommen galt auch der musikalischen Umrahmung: der „Lehrerpartie“ des Francisco Josephinum, die ausdrücklich gewürdigt wurde – sie ist ein andauerndes Vorbild für gelebten Josephinergeist.
Wertegemeinschaft mit Zukunft
In ihrer Ansprache stellte Obfrau Claudia Zinner den Absolventenverband als Sprachrohr, Plattform und Netzwerk für mittlerweile rund 6000 Absolventinnen und Absolventen in den Mittelpunkt. Zugleich betonte sie, dass der Verband erster Unterstützer und Interessenvertreter des Francisco Josephinum selbst ist.
„Wir stehen für bodenständige Werte, die heute wertvoller sind denn je, und für den Josephinergeist. Dieser hat seinen Ursprung in der Schule. Es ist vor allem eine besondere Art zu denken, die in diesem prägenden Alter von den Lehrkräften und Erziehern gefordert und gefördert wird“, so Zinner. Dabei gehe es um kritisches, vernetztes und selbstständiges Denken. Dieses fördere Verantwortungsbewusstsein ebenso wie Gemeinschaftssinn. Abschließend skizzierte Zinner Schritte zur weiteren Professionalisierung sowie zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Absolventenverbandes.
Raiffeisen Oberösterreich als verlässlicher Partner
Generaldirektor Reinhard Schwendtbauer betonte die enge Verbundenheit zwischen Raiffeisen Oberösterreich und dem Francisco Josephinum. Er verwies auf die gemeinsame Basis aus regionaler Verwurzelung, Stabilität und Zukunftsorientierung. Nach den Jahren 2008 und 2012 war der Absolventenverband damit bereits zum dritten Mal zu Gast am Standort der RLB OÖ in Linz.
Viele Absolventinnen und Absolventen verbinden mit Oberösterreich ein besonders aktives und gut gepflegtes Josephiner-Netzwerk – gestärkt nicht zuletzt durch die jahrzehntelange Verbundenheit des verstorbenen Josephinerkollegen und früheren Generaldirektors Dr. Ludwig Scharinger. Als Unterstützer und regelmäßiger Teilnehmer zahlreicher Josephiner-Veranstaltungen im Land ob der Enns hat er den Absolventenverband nachhaltig mitgeprägt. Heute wird diese Verbindung in neuer Form weitergeführt: Mit Generaldirektor Mag. Reinhard Schwendtbauer und Aufsichtsratspräsident Volkmar Angermeier, steht die RLB OÖ unter einer Führung, die Tradition und Zukunft gleichermaßen im Blick hat. Mit einer Bilanzsumme von rund 50 Milliarden Euro und Beteiligungen an etwa 350 Unternehmen zählt Raiffeisen Oberösterreich zu den zentralen wirtschaftlichen Akteuren des Landes.
Impulse aus Wirtschaft, Politik und Schule
Ein Höhepunkt des Abends war die Interviewrunde mit Volkmar Angermeier, Stephan Pernkopf und Martin Kerschbaumer.
Angermeier betonte die Bedeutung der Ausbildung am Francisco Josephinum: Sie sei „eine Ausbildung fürs Leben“. Vor allem das Internat präge soziale Kompetenzen und Teamgeist, während der Jahrgangszusammenhalt den Umgang mit unterschiedlichen Mentalitäten fördere.
Stephan Pernkopf verwies auf seine persönliche Verbindung zu Oberösterreich und zum Francisco Josephinum, die auch durch familiäre Wurzeln geprägt sei. Er erinnerte an gemeinsame Stationen mit Persönlichkeiten wie Generaldirektor Scharinger und an berufliche Erfahrungen im Ministerium, die den Wert des Josephiner-Netzwerks unterstrichen.
Direktor Martin Kerschbaumer berichtete über Neuerungen an der Schule: Ein stark frequentierter Informationstag mit über 2000 Gästen sowie ein hochmodernes neues Lehrwerkstättengebäude, dessen Errichtung über dem Schülerparkplatz vorgesehen ist, zeigen die dynamische Entwicklung des Francisco Josephinum.
Begegnung und Austausch
Der Absolventenverband setzt auch 2026 auf persönliche Begegnungen: Neben Informationsangeboten für Studierende und bewährten Veranstaltungen wie dem Fischessen sind weitere Treffen geplant, die den Austausch über Generationen hinweg fördern sollen.
Der Josephiner Neujahrsempfang 2026 machte einmal mehr deutlich, dass der Josephinergeist weit über die Schulzeit hinaus wirkt. Beim anschließenden Ausklang in ungezwungener Atmosphäre nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und zur Pflege des Netzwerks.
Eine umfangreiche Fotogalerie vom Neujahrstreffen 2025 gibt es in der Bildergalerie.
