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Jobbörse: Spiegelbild der wirtschaftlichen Lage

Die Josephiner-Jobbörse ist nach wie vor bis zu einem gewissen Grad ein Spiegelbild der wirtschaftlichen Lage im Land. Die Zahl der Stellenangebote war im ersten Halbjahr 2025 deutlich niedriger als im Vergleichszeitraum der Jahre davor. Gestiegen ist dagegen die Entlohnung.

In konkreten Zahlen: Waren im ersten Halbjahr 2024 auf josephiner.at/jobs noch 168 freie Stellen zu vergeben, ist diese Zahl von Jänner bis Juni 2025 auf 154 gesunken. (Zum Unterschied vom Artikel in den Josephiner Nachrichten Nr. 2/2025 konnte für diesen Bericht der gesamte Monat Juni ausgewertet werden.)

Das durchschnittliche Gehaltsniveau in den Stellenangeboten ist von 2714 Euro brutto pro Monat (erstes Halbjahr 2024) auf aktuell 2979 Euro gestiegen.

9 Euro gestiegen (Vollzeit-Dienstverhältnisse, ohne Praktika und Ferialjobs). Die „3000er-Schwelle“ wurde nur in den Monaten März und Mai überschritten. 

Spitzenreiter punkto Entlohnung war die Position als WirtschaftsprüferIn in einem Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen. Sie ist mit monatlich rund 6429 Euro brutto dotiert. Ein(e) SteuerberaterIin darf mit monatlich brutto 5714 € rechnen. Die Leitung des Produktmanagements honoriert ein Futtermittelhersteller mit einem Brutto-Monatsbezug mit 5000 Euro vergütet. Am unteren Ende der Entlohnungsskala rangieren 2100 Euro brutto pro Monat für eine(n) Saatmais-PflückerfahrerIin.

Von den 79 Jobangeboten, die zurzeit (13. Juli 2025) angezeigt werden, entfallen – wenig überraschend – 38 auf das Berufsfeld Landwirtschaft, elf auf den Sektor Industrie und neun auf den Handel. Öffentliche Einrichtungen, darunter zum Beispiel Landwirtschaftskammern, waren mit fünf freien Stellen vertreten. 

Regional gegliedert, liegt mit Stand 13. Juli 2025 Niederösterreich mit 47 Jobs klar an der Spitze, gefolgt von Oberösterreich (19) und Wien (18). Weiters vertreten waren Burgenland (13), Steiermark (11), Salzburg (9) und Kärnten (9) sowie je eine Position in Brüssel und in der Slowakei. Dass die Summe nach regionaler Zuordnung die Gesamtzahl am Stichtag übersteigt, ist auf Mehrfachnennungen in den Stellenangeboten zurückzuführen.

Seit Bestehen der Josephiner-Jobbörse in der derzeitigen Form (seit November 2020) wurden insgesamt rund 1800 Stellenangebote auf josephiner.at publiziert.

Franz Gebhart