Schlosseröffnung am FJ

Wach geküsst nach sieben Jahren   Mit einem feierlichen Festakt sowie einem großen Schulfest wurden am 20. Mai bei Kaiserwetter die Renovierung von Schloss Weinzierl sowie der vorläufige Abschluss der mehrjährigen Bau- und Erweiterungsphase des Francisco Josephinum gefeiert.


Mit dabei: Politikerprominenz verschiedenster Ebenen, vom Landwirtschaftsminister bis hin zum Bürgermeister der Gemeinde Wieselburg-Land, daneben Vertreter des Bauträgers und der in das Mega-Projekt Schlosssanierung involvierten Firmen, aktive wie bereits pensionierte Lehrkräfte und Mitarbeiter des FJ, Direktoren befreundeter Schulen und natürlich die Schülerinnen und Schüler von Österreichs ältester agrarischer Lehranstalt.

In Vertretung des Landeshauptmannes von Niederösterreich war Agrar- und Umweltlandesrat Stephan Pernkopf gekommen: selbst Josephiner, Anrainer und laut Karl Brodl „mein heimlicher Oberbauleiter, weil öfter auf der Baustelle anzutreffen als ich“, wie der Architekt schmunzelnd anmerkte. Minister Berlakovich, auf der Durchreise zu einer Parteiveranstaltung in Innsbruck, übernahm bei seinem kurzen Zwischenstopp den Part des Prinzen - als Schulerhalter durfte es das Schloss wach küssen. Für Landesrat Pernkopf war die offizielle Wiedereröffnung ein besonders bewegendes Ereignis: „Ich bin schon als kleiner Bub rund um’s Schloss gelaufen, habe als Fünfjähriger gewusst, dass ich einmal Josephiner werden will und habe dieser Tage mit meinen einstigen Jahrgangskollegen das 20er Maturajubiläum gefeiert“ Dass aus dem Herzstück der Schule nun ein derartiges Juwel geworden ist, erfülle ihn mit Freude, Dankbarkeit und Zuversicht. Pernkopf: „Das Josephinum wirkt als Ausbildungsstätte weit über Niederösterreichs Grenzen hinaus. Hier werden unsere Agrarmanager und Bauern der Zukunft ausgebildet.“

Besonderen Dank sprach Pernkopf den tatkräftigen Lehrern und Mitarbeitern des FJ aus, wie auch dem sich wenige Wochen zuvor aus der Politik ausgeschiedenen Vizekanzler Pröll, vom Absolventenverband für sein Engagement rund um den raschen Schulausbau bereits vor fünf Jahren mit dem Titel „Ehrenjosephiner“ gewürdigt.

Fröhlich heiter moderierte auch ORF-Lady Birgit Perl eine Gesprächsrunde mit dem Planungsleiter der Bundesimmobiliengesellschaft BIG, Peter Ehrenberger, dem bereits erwähnten Architekten Karl Brodl, Schuldirektor Rosenberger, Gemeindechef Karl Gerstl sowie den Josephinern Hermann Schultes, heute Bauernbundobmann und LK Niederösterreich-Präsident sowie Volkart Kienzl, derzeit Schulsprecher am FJ. Erfreuliches Detail: Bei der offizielle Schlüsselübergabe durch den Vertreter des Landwirtschaftsministers, Präsidialvorstand Hans-Günter Gruber, wurde von diesem betont, dass bei der Schlosssanierung die endgültigen Baukosten erstmals unter dem Kostenvorschlag lagen („Weil der Architekt auch nur das gemacht hat, was wir wollten“). Angesichts des knappen Staatshaushaltes wird da so mancher Beobachter und Steuerzahler im Publikum dem stets launigen Raumberg-Absolventen im Geiste zugerufen haben: „Na bitte, geht doch, wenn man nur will!“ Als kleinen Dank dafür erhielt Berlakovichs sparsamer Säckelwart später das erste Glas vom frisch gezapften Wieselburger Bier.

BERNHARD WEBER

Mehr über das Fest findet sich in der nächsten Ausgabe der „Josephiner Nachrichten“. Diese erscheinen Mitte Juni. Nachfolgend noch einige Bilder aus dem FJ. Die Fotos stammen von Georg Pernkopf, NÖN-Redakteur Christian Eplinger, Franz Hofer und Bernhard Weber.


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