Schloss in neuem Glanz

Die Generalsanierung von Schloss Weinzierl wird vom Bauherr und Eigentümer, der Bundesimmobiliengesellschaft BIG, wie folgt beschrieben:


„Durch die Entfernung von späteren Zubauten sieht es im Barockjuwel Schloss Weinzierl zumindest von außen wieder so aus wie zu Josef Haydns Zeiten. Im Innenbereich wurde behutsam, aber bestimmt, modernisiert. Auch der als Aula genutzte Arkadenhof wurde auf das historische Erscheinungsbild zurückgeführt. Als bewusster Stilbruch wurde der gesamte Hofbereich überdacht und mit dem akustisch besonders wirksamen Festsaal verbunden. Damit erhält das FJ eine topmoderne Veranstaltungsarena. Haydn hätte damit wohl seine Freude gehabt.

Optisch weniger spektakulär, aber mindestens genauso bedeutsam für die Schule: Haustechnik und IT wurden auf den neuesten Stand gebracht. Neben der Schulverwaltung sind auch Seminar- und Projekträume für die künftigen Agrarier wieder im Schloss beheimatet. Ein großer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit ist das erneuerbare Energiekonzept. So fungiert die Außenhülle der neuen Sporthalle dank einer PV-Anlage mit Dünnschichtmodulen als flexible Demo-Anlage für die Nutzung von alternativen Energieformen.“

FJ-Direktor Alois Rosenberger betont: „Dezente Tradition und Moderne fügen sich zu einem Ambiente, das genau dem Leitbild und der Philosophie der Schule entspricht. Das generalsanierte Schloss ist für das FJ ein historischer Meilenstein in der Weiterentwicklung und Positionierung der Schule in der Bildungslandschaft Österreichs.“ Aktuell besuchen das Francisco Josephinum jedes Jahr rund 750 Schüler.

Folgende Dankesworte hat der Obmann des Absolventenvereins FJ, Robert Fitzthum übermittelt: „Mit der feierlichen Wiedereröffnung von Schlosses Weinzierl fanden die umfangreichen Investitionen in den Schulstandort Francisco-Josephinum ihren Abschluss. 36 Millionen Euro wurden in den vergangenen Jahren in Bildung und Forschung, Wohnen und in die Revitalisierung des Schlosses gesteckt. Mein Dank richtet sich daher an alle, die an der Realisierung dieses Projektes mitgewirkt haben.  Allen voran sind hier zwei zu nennen und vor den Vorhang zu bitten: der frühere Landwirtschaftsminister Josef Pröll und sein damaliger Kabinettschef Stephan Pernkopf, heute Agrar- und Umweltlandesrat in Niederösterreich. Von wegen „zu blöd, zu feig“ - beiden Politikern gilt unsere volle Anerkennung für ihre kluge Entscheidung, die Schlosssanierung in Angriff zu nehmen und ihren Mut zum Handeln. "

Ebenso Dank gebührt laut Fitzthum der BIG, den vielen mit der Umsetzung betrauten Organisationen und beauftragten Firmen sowie Hofrat Alois Rosenberger für sein fachkundiges, umsichtiges Wirken. Als Direktor habe er mit viel diplomatischem Geschick sichtlich das Optimum herausgeholt. "Mit ihm und seinem Team haben wir im wahrsten Sinne des Wortes "ins Schwarze getroffen" - und dies als Absolventenverband auch durch eine Schützenscheibe, die wir überreicht haben, zum Ausdruck gebracht. Danke auch dem Landwirtschaftsministerium für die Sicherstellung der Finanzierung. Fest steht: hier wurde nicht nur in den Schulstandort Niederösterreich, sondern dank der hohen Qualität der gebotenen Ausbildung und der damit verbunden Kompetenz der Josephinerinnen und Josephiner auch wesentlich in den Agrarstandort Österreich investiert. In Zeiten wie diesen wohl die beste, weil krisensicherste Form der Veranlagung, mit Chance auf hohe Rendite…“


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